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Kunst- und Malschule Borisoglebsk

Kunst- und Malschule Borisoglebsk

Rachmaninov Museum

Boris und Gleb als Gründer der Stadt
29.09.2010 Delmenhorster Jugendgruppe zu Gast in der
Partnerstadt
Neun Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums
Delmenhorst besuchten im Rahmen eines Kunstprojektes „Ich und meine Stadt“
zusammen mit ihren drei Betreuern die russische Partnerstadt Borisoglebsk.
Nach einer rel. langen Reise mit Flugzeug und Bus wurden in der Nacht zum
30.07. die Hotelzimmer in Borisoglebsk bezogen. Diese Studienreise, die vom
DRSK organisiert und zum größten Teil mit Hilfe der Stiftung „West-Östliche
Begegnungen“ finanziert wurde, stand unter dem Motte: „Meine Stadt und
ich“, und sollte insbesondere Jugendliche aus Ost und West mit Hilfe dieses
Kunstprojektes einander näher bringen. Eine Vernissage, die auch in der Öffentlichkeit große
Beachtung fand, und mit Presse und Fernsehen begleitet wurde, bildete den
Abschluss des Projektes, dass in beiden Städten das Thema im Kunstunterricht
der Schulen gewesen war. Doch auch andere Arten von Begegnungen wurden schon
im Vorfeld des Besuches von den Gastgebern organisiert. So fanden
gemeinsame Unternehmungen im Rahmen von Ausflügen zum Rachmaninov-Museum
oder an den Don statt, wo ebenfalls das Thema Kunst unter Anleitung des
Direktors der Malschule behandelt wurde und die Schülerinnen und Schüler
Landschaftsbilder erstellen sollten. Aber auch Freizeitaktivitäten kamen
nicht zu kurz. Nach den offiziellen Veranstaltungen blieb immer noch Zeit,
sich mit gleichaltrigen russischen Jugendlichen zu treffen um gemeinsam
etwas zu unternehmen. Discobesuche und private Einladungen in die eigenen
vier Wände der Jugendlichen gehörten ebenso zum Besuch wie ein Bad im Fluss
Worona. Alles in Allem war es eine gelungene Fahrt, wobei es bei der
Organisation - insbesondere in der Partnerstadt– nichts zu beanstanden gab.
So sahen es auch die Schülerinnen und Schüler aus Delmenhorst.
Infos aus Borisoglebsk
Die russische Stadt Borisoglebsk
mit ihren ca.
70.000 Einwohnern liegt im Regierungsbezirk Woronesch ca 650 km südöstlich
von Moskau am Zusammenfluss der Flüsse Worona und Chopjor.
Am Südrand der Oka-Don-Ebene und an der Bahnlinie Moskau - Wolgograd ist
Borisoglebsk heute eine bedeutende Industriestadt, Zentrum eines
Weizenanbaugebietes und Sitz des Verwaltungsbezirkes.
Die rel. günstigen
Entfernungen zum Asowischen Meer ( Schwarzes Meer ), zum Don oder auch zur
Wolga ist für die Bevölkerung vorteilhaft, da diese Feriengebiete sehr
begehrt sind. Vielfältige kulturelle Einrichtungen wie Musik- und
Kunstschulen, Theater und Jugendeinrichtungen runden das Bild der Stadt ab.
Verschiedene Industrieanlagen und Handwerks-betriebe sichern das Einkommen
der Bürger.
Die Kaufkraft der Menschen steigt ständig. Dieses lässt sich auch ablesen an
den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Auch wenn die Preise -
insbesondere Importartikel - im Vergleich zu unseren Preisen rel. hoch sind,
gibt es doch zunehmend mehr Konsumenten, die sich mit diesen Artikeln versorgen können.

Matroschkas - unverkennbar Russland
